Ortsverein Burgtor

Kreisverband Lübeck

24. April 2018

Roter Faden
KINDER, JUGEND UND FAMILIE

▪ Vereinbarkeit von Familie und Beruf ▪ Individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen ▪ Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an gesellschaftlichen Entscheidungen sind Kernforderungen sozialdemokratischer Politik

Wir wollen ▪ dass auch zukünftig jede Familie in Lübeck zügig einen Betreuungsplatz findet. Die Jugendhilfeplanung in der Kinderbetreuung wird sowohl für die Krippe als auch für den Elementarbereich vorausschauend und fortlaufend dem Bedarf angepasst. ▪ dafür sorgen, dass in den Kindertagesstätten mehr Personal – insbes. auch mehr Männer – eingestellt und die Schließzeiten in Abstimmung mit allen Trägern reduziert werden. Damit begegnen wir nicht nur der gegenwärtig hohen Belastung der Beschäftigten, sondern sorgen auch für bessere Betreuung und begegnen rechtzeitig dem de mograph ischen Wandel. Hierfür soll auch die Zusammenarbeit mit der Dorothea-Schlözer-Schule gestärkt werden, um die hier ausgebildeten Fachkräfte in Lübeck zu halten. Mit der Reduzierung der Schließzeiten kommen wir den Eltern entgegen, die Urlaub zur Überbrückung der betreuungsfreien Zeit nehmen müssen. ▪ weiterhin innovative Konzepte fördern, die die Betreuungsqualität in der Kinderbetreuung steigern. Dies setzen wir durch Konzepte zur gesunden Ernährung, durch sportliche und kulturelle Schwerpunkte oder in Mitbestimmungsprojekten um. ▪ den Kindertagespflegepersonen als Partner auf Augenhöhe begegnen. Die zunehmende Bürokratisierung in der Kindertagespflege wollen wir begrenzen, die Mitbestimmungsmöglichke iten der Tagespflegepersonen ausbauen, uns für größere Sicherheit bei Kündigungen der Vertragsverhältnisse einsetzen und endlich eine funktionierende Vertretungsregelung schaffen. ▪ die Qualität der Schulkindbetreuung dringend verbessern. Das gilt sowohl für räumliche Ressourcen als auch für die personelle Ausstattung mit Fachkräften. Es werden keine weiteren Hortplätze abgebaut, solange die Qualität der Schulkindbetreuung nicht spürbar gesteigert wurde. ▪ die Modernisierung der Jugendzentren anpacken. Dafür wollen wir ge meinsam mit den Trägern der Jugendzentren, den Schulen und dem städtischen Bereich Jugendarbeit die konzeptionelle Basis we iterentwickeln. ▪ die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und die Berücksichtigung ihrer Interessen sicherstellen und Projekte zur kommunalpolitischen Demokratiebildung in Zusammenarbeit mit den Schulen fördern. ▪ das Jugendamt/Bereich Familienhilfen mit ausreichend Personal ausstatten und die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Partnern des Jugendamtes verbessern. ▪ die Vernetzung der verschiedenen Akteure der Jugendhilfe stadtteilbezogen fördern. ▪ faire Budgetverträge mit 5-jährigen Laufzeiten mit den Trägern verhandeln, die garantieren, dass die Beschäftigten in Anlehnung an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes bezahlt werden, mittelfristig Planungssicherheit bieten und sicherstellen, dass die Qualität der Aufgaben stetig weiterentwickelt wird.

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